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Kerstin Neuhausen voraNKommen

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Schlüsselunterscheidungen in der GFK

In der GFK gibt es bei verschiedenen Begriffen so einige wichtige Unterschiede zur alltäglichen Kommunikation. Diese möchte ich Ihnen hier gerne etwas näher bringen und gemeinsam mit Ihnen beleuchten. Ich beziehe mich hier auf das Buch „42 Schlüsselunterscheidungen der GFK“ von Liv Larsson & Katarina Hoffmann.

In den nächsten Monaten, stelle ich Ihnen dazu hier jeweils 2-3 Unterscheidungen im Sinne der GFK vor und würde mich über Ihre Meinung  dazu freuen.

Schlüsselunterscheidungen helfen uns in der GFK Klarheit in der Kommunikation zu gewinnen und sollen helfen sich selbst und anderen auf eine Weise zuhören zu  können, sodass eine Verbindung entstehen kann.

Ich wünsche Ihnen viel neue Inspiration und die Neugier sich mit diesem spannenden Thema etwas näher zu beschäftigen.

  1. Schlüsselunterscheidung „Beobachten“ vs. „Bewertung“:

Unter „Beobachtung“ verstehen wir in der GFK, das was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können. Also all das was wir, sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen können. Wir sehen die Dinge wie durch eine Kamera.

Mit „Bewertung“ meinen wir, die Folgerungen die wir aus unserer Wahrnehmung ziehen. Wir bewerten die Eigenschaften oder das Verhalten einer Person und ziehen daraus unsere Schlüsse. Das Erlebte stufen wir ein, in Richtig und Falsch oder Normal und Unnormal.

Wenn wir „Beobachtungen“  von unseren Bewertungen trennen können, verringern wir das Risiko, das andere unsere Aussagen als Vorwurf, Kritik oder Schuldzuweisung hören. Es schafft Klarheit in der Kommunikation.

Beispiel:
Beobachtung – „Ich sehe hier benutztes Geschirr auf der Spülmaschine stehen.“
Bewertung – „Auf der Spülmaschine türmt sich das Geschirr meterhoch!“  

 Wie geht es Ihnen damit und was sind Ihre Gedanken zu dieser Schlüsselunterscheidung? Ich bin gespannt.
 

  1. Schlüsselunterscheidung „Gefühle“ vs. „Gedanken“

Ein Zitat besagt,  das der Abstand zwischen Gehirn und Herz, wohl der längste halbe Meter auf der Welt sei. Dem kann ich nur zustimmen und die Erfahrungen aus meinen Seminaren einfließen lassen, wie schwer es den Menschen fällt, Ihren Gefühlen zu lauschen und zwischen Denken und Fühlen zu unterscheiden.

„Gedanken“ entstehen unter anderem durch Interpretation, die wir über unsere Gefühle und die zugrunde liegenden Ursachen anstellen. Sie sind geprägt von der Welt in der wir leben und den Rahmenbedingungen die uns geformt haben, der Sprache die wir gelernt haben, der Kultur in der wir aufgewachsen sind. Wir haben eine gewisse Vorstellung und dieser folgen wir auch.

Mit unseren „Gefühlen“  meinen wir das Erleben körperlicher Reaktionen. Wir versuchen über Worte physische Reaktionen unseres Körpers auszudrücken. Was wir empfinden hängt davon ab ob wir gerade alles haben was wir benötigen oder nicht. Deshalb können sich Gefühle auch von einer auf die nächste Sekunde ändern.

Beispiel:
Gedanken – „Das ist doch totaler Schwachsinn, was du da erzählst!“

Es kann sein das ich etwas für unlogisch halte, weil ich eine andere Sicht der Dinge habe und ich es gerne verstehen möchte oder Klarheit brauche.
Nun entsteht dadurch ein Gefühl in mir, dass allerdings nur durch meine Interpretation und dem was mir wichtig ist entsteht. Das Gefühl könnte vielleicht sein:
 

Gefühl – enttäuscht, irritiert, unsicher je nachdem, was die Interpretation des Erlebten in mir auslöst

Wie geht es Ihnen beim Lesen? Was für ein Gefühl haben Sie denn dabei?

 

 

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